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Das neue Buch eines Dichters oder einer Schriftstellerin? Eine Lesung in Ihrer Nähe? Das Statement eines unabhängigen Verlages? Wir informieren Sie HIER über Neuigkeiten aus der sächsischen Literaturszene.

Bei uns zu Gast

Am 30. Juni 2021 stellen die Lektorin Nele Holdack und der Filmkritiker Knut Elstermann "Licht und Schatten", das Kinotagebuch von Viktor Klemperer aus den Jahren 1929-1945 vor. Weitere Informationen finden sich HIER.

Lesereihe "Landnahme"

Nachdem sie mehrmals verschoben werden musste, kann die Lesereihe "Landnahme" nun in den Sommermonaten stattfinden. Dabei besuchen mit Preisen und Stipendien ausgezeichnete Autor*innen aus Sachsen an Orte jenseits der Großstädte.

Die Reihe beginnt am 2. Juli in der Buchhandlung Bücherwurm in Grimma. Dort wird die Leipziger Schriftstellerin Anja Kampmann zu Gast sein und ihre Bücher "So hoch die Wasser steigen" und "Der Hund ist immer hungrig" vorstellen.

Verleihung des Sächsischen Literaturpreises 2020 an Daniela Krien

"Eines Tages werden wir uns alles erzählen", so lautete der Titel des Debütromans der Leipziger Schriftstellerin Daniela Krien. Es folgten der Erzählband "Muldental" und der Roman "DIe Liebe im Ernstfall". 2020 wurde Daniela Krien der Sächsische Literaturpreis zuerkannt. Die Preisverleihung fand am 20. Mai 2021 in der Alten Handelsbörse in Leipzig statt, der Mitschnitt der Veranstaltung lässt sich HIER abrufen. Die Laudatio hielt der Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz.

Sächsischer Bücherkoffer - Ausgabe Frühjahr / Sommer 2021

Der Sächsische Literaturrat empfiehlt zehn Neuerscheinungen von Autor*innen, Dichter*innen und Schriftsteller*innen aus Sachsen. Die Übersicht finden Sie HIER. Die Geschäftsführerin Bettina Baltschev stellt die Bücher vor und ist im Gespräch mit dem Leipziger Schriftsteller Anselm Oelze über sein Buch "Die Grenzen des Glücks. Eine Reise an die Grenzen Europas". Einen Mitschnitt dieser Veranstaltung können Sie HIER abrufen.

Lauter Literaturpreise für Schriftsteller*innen in und aus Sachsen

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht dem in Dresden geborenen Schriftsteller Ingo Schulze den Preis der Literaturhäuser 2021. Zur Begründung heißt es, dass er vor allem die Zeit der DDR, die Wendezeit und Nachwende-Zeit literarisch in seinen Büchern bearbeite, dabei jedoch weder die DDR als idyllisches Nest beschreibe noch das westdeutsche Gegenüber leuchtend in Szene setze. Seine Literatur sei vielmehr eine Einladung, "sich auf ein Lesen und Denken zwischen Entwirrung und abermaliger Verwirrung einzulassen". Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und mit einer Lesereise durch die Literaturhäuser verbunden.
 
Für seinen aktuellen Gedichtband "Dämonenräumdienst" wird der in Dresden lebende Dichter Marcel Beyer mit dem Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik ausgezeichnet. Der Preis wird vom Land Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk gestiftet und für ein herausragendes lyrisches Werk des vergangenen Jahres verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.
 
Thilo Krause erhält den Nicolas-Born-Debütpreis. Der in Dresden geborenen Schriftsteller Thilo Krause wird für seinen Roman "Elbwärts" ausgezeichnet. In der Jury-Begründung heißt es: „Krause verknüpft [die] Sphären des Einst und Jetzt mit Behutsamkeit, Unaufdringlichkeit und Geschmeidigkeit. Die Sprachmacht des Lyrikers verbindet sich so mit der Gewandtheit eines Erzählers, der genaue Beobachtungen anstellt ohne sie selbst auszudeuten. Entstanden ist so eine neue Form diskreter politischer Prosa, die subtiler wirkt als laute Anklagen, Appelle und Parolen.“ Der Preis wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.
 
Ronya Othmann erhält den Mara-Cassens-Preis für das beste deutschsprachige Debüt des Jahres 2020. Die in Leipzig lebende Schriftstellerin wird für ihren Roman "Die Sommer" ausgezeichnet, der von Leyla handelt, einer jungen Frau aus Syrien, die in Deutschland zu Hause ist und von der Zerrissenheit zwischen diesen beiden Welten erzählt. Der Mara-Cassens-Preis wird vom Literaturhaus Hamburg vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert.
 
Ulrike Almut Sandig erhält den Erich-Loest-Preis 2021 der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. Die aus Großenhain stammende Schriftstellerin bekommt die Auszeichnung für ihren Roman "Monster wie wir", der vom sexuellen Missbrauch zweier Kinder in einem Pfarrhaus erzählt. Der Erich-Loest-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. 

 

Wir gratulieren sehr herzlich!

Sächsischer Literaturpreis an Daniela Krien

Wir gratulieren Daniela Krien - Autorin von "Die Liebe im Ernstfall" und "Muldental" - zum Sächsischen Literaturpreis 2020. Die Preisverleihung fand am 20. Mai 2021 in der Alten Handelsbörse in Leipzig statt.

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Weltbetrachter. Neue Lyrik aus Sachsen

179 Gedichte von 155 Autor*innen. Herausgegeben von Róza Domašcyna und Axel Helbig, erschienen Im Verlag Poetenladen.

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Wer wir sind

Als Landesdachverband literarischer Vereine, Verbände, Institutionen und Gesellschaften fühlen wir uns der Förderung und Pflege der Literatur und des literarischen Lebens im Freistaat Sachsen verpflichtet. Unsere Arbeit umfasst Projekte, Publikationen und Fortbildungen sowie die Mitarbeit in verschiedenen Gremien auf Landesebene. Wir wollen informieren, beraten und vernetzen und sind im Gespräch mit Vertretern der Politik. Außerdem sind wir für die Verleihung des Sächsischen Literaturpreises verantwortlich. Der Sächsische Literaturrat e.V. ist Mitglied in der AG Literaturräte der Bundesrepublik Deutschland und der IG Landeskulturverbände Sachsen.

Seit 1996 wird der Literaturrat vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, seit 2020 Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus,institutionell gefördert. Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.