Buchsalon. Streitgespräch

Zweimal jährlich - nach der Leipziger Buchmesse und nach der Frankfurter Buchmesse - werden in einer Gesprächsrunde vier Neuerscheinungen von AutorInnen aus und in Sachsen vorgestellt und kritisch-anregend betrachtet. Damit sich das Publikum von einem der vier besprochenen Bücher selbst ein Bild machen kann, liest im Anschluss daran ein Autor oder eine Autorin aus dem in der Runde vorgestellten Buch und beantwortet Fragen von Besuchern und Kritikern.


Diskutanten des "Buchsalons" waren bisher u.a. die LiteraturkritikerInnen Michael Hametner, Ulf Heise, Andreas Platthaus, Tomas Gärtner, Katrin Schumacher, Jörg Schieke und Andreas Tretner, die Schriftsteller Matthias Biskupek, Michael G. Fritz, Franziska Gerstenberg, Martina Hefter, Henner Kotte, Undine Materni, Ralf Günther sowie die Übersetzer Reinhild Böhnke und Ralf Pannowitsch.

Ausgabe Herbst/Winter 2020

In Kooperation mit dem Literarischen Herbst fand zum Abschluss des Festivals die Herbstausgabe des „Buchsalon“ statt. Im Gespräch waren Martina Hefter (Autorin), Linn Penelope Micklitz (kreuzer – Das Leipzig Magazin) und Andreas Platthaus (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Sie diskutierten vier bemerkenswerte Neuerscheinungen aus Sachsen:
  • Káska Bryla: „Roter Affe“ (Roman, Residenz)
  • Paula Irmschler „Superbusen“ (Roman, Claasen)
  • Volker Sielaff: „Barfuß vor Penelope“ (Gedichte, Edition Azur)
  • Ulrike Almut Sandig „Monster wie wir“ (Roman, Schöffling)

Im Anschluss las Paula Irmschler aus ihrem im Frühjahr 2020 erschienenen Debütroman „Superbusen“, über den Julia Encke in der F.A.S. schrieb: „Eines der besten literarischen Debüts dieser Saison. Überraschend, überzeugend, überwältigend.“

Dieses Projekt wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes und wurde gefördert vom Deutschen Literaturfonds.

Ausgabe Frühjahr/Sommer 2020

Im Erich Kästner Haus für Literatur in Dresden diskutierten Michael Hametner, Franziska Wilhelm und Axel Helbig über folgende Bücher:

  • Róža Domašcyna: stimmen aus der unterbühne. gedichte (poetenladen)
  • Andreas Heidtmann: Wie wir uns lange Zeit nicht küssten, als ABBA berühmt wurde. Roman (Steidl Verlag)
  • Susan Kreller: Elektrische Fische (Carlsen)
  • Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder. Roman (S. Fischer Verlag)

Die Lesung übernahm Róža Domašcyna.

Ein Veranstaltungsmitschnitt findet sich unter www.kaestnerhaus-literatur.de