Deutsch-Polnische Literaturtage in Sachsen: Identitäten im Wandel

Foto Czesław Miłosz (c) Andrzej Miłosz
Foto Czesław Miłosz (c) Andrzej Miłosz

20.–24. September 2011

Schirmherrschaft: Prof. Dr. Sabine von Schorlemer, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft, und Kunst und Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen 

Die Literatur unseres Nachbarlandes Polens ist vielstimmig, vielschichtig und hierzulande viel zu wenig bekannt. Dies ist umso bedauerlicher, da sie in den vergangenen Jahren immer wieder auch einen Bogen zur deutsch-polnischen Geschichte und Gegenwart schlägt. Letzteres zeigten beispielsweise die acht Veranstaltungen der vom Sächsischen Literaturrat e. V. und dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig veranstalteten Deutsch-Polnischen Literaturtage in Sachsen 2011. Politischer Rahmen des Lese- und Literaturfestivals waren das 20-jährige Bestehen des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991 sowie die polnische EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2011. Das Motto der Deutsch-Polnischen Literaturtage in Sachsen lautete „Identitäten im Wandel“, denn sowohl das deutsch-polnische Verhältnis als auch unsere Gesellschaften unterliegen stetigen Veränderungen. Besonders die enge Verflechtung beider Länder bewirkt, dass viele mit hybriden Identitäten leben und nationale Zuschreibungen obsolet werden.

Mitwirkende: Artur Becker, Julia Fiedorczuk, Werner Heiduczek, Matthias Hummitzsch, Sabrina Janesch, Basil Kerski, Dr. Olaf Kühl, Steffen Mohr, Thomas Rosenlöcher, Tomasz Różycki, Andre Rudolph, Prof. Dr. Eckart D. Stratenschulte, Dr. Hans-Christian Trepte, Gernot Wolfram

Veranstaltunsorte: Leipzig, Dresden, Görlitz, Zgorzelec, Chemnitz

Förderer: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien

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